Förderverein des Marinemuseums Dänholm

 

Maritimes Kalenderblatt

An dieser Stelle finden Sie ausgewählte Daten und Ereignisse zur Marinegeschichte Mecklenburg-Vorpommerns sowie der deutschen Marinen und damit im Zusammenhang stehende Ereignisse von nationaler und internationaler Bedeutung. Die Daten werden zweimonatlich aktualisiert und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie werden geprüft, eine Garantie für die Richtigkeit kann aber nicht übernommen werden.

Rückinformationen zu den Kalenderblättern bezüglich Interessen, aber auch Wünsche zu den Themen und Hinweise nehmen wir gern entgegen.

Zusammengestellt von: Hans-Peter Küßner. 

 

Kalenderblätter für die Monate Mai und Juni 2022

Mai

1982
Zum ersten Mal übernimmt ein deutscher Offizier (Bundeswehr) das Kommando über die STANAVFORCHAN.

 


01.05.1957
Aufstellung der Marinearsenale der Bundesmarine in Kiel und Wilhelmshaven.


05.05.1987 – 15.05.1987
XIII. Internationale Hydrographische Konferenz der IHO in Monaco. Der SHD der DDR ist als Hydrographischer Dienst eines Mitgliedstaates mit vollen (vollwertiges Mitglied) Rechten durch eine Delegation unter der Leitung des Chefs des SHD der DDR vertreten. Gleichzeitig wird der SHD (vollwertiges) Mitglied der Hydrographischen Ostseekommission und arbeitet seitdem in dieser Kommission im Rahmen der Herstellung internationaler Seekarten vom Gebiet der Ostsee aktiv mit.


05.05.2002
Der Kommandeur des deutschen Kontingentes übernimmt im Rahmen der Operation ENDURING FREEDOM am Horn von Afrika die Führung der von fünf Nationen gestellten dortigen Task Force.


07.05.1872
Bildung des Maschinen-Ingenieur-Korps der Marine.


11.05.1917
Fünf Seemeilen vor der katalanischen Küste wurde der  französische Passagier- und Frachtdampfer MEDJERDA (1.918 BRT), der auch Truppen befördert, von dem deutschen U-Boot U 34 torpediert und sank in zwei Minuten. Von den 575 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord kamen 344 ums Leben. Neben hunderten Soldaten waren auch 48 zivile Passagiere an Bord.


13.05.1942
Die deutschen Torpedoboote ILTIS und SEEADLER, die gemeinsam mit FALKE und KONDOR dem Hilfskreuzer STIER auf der Route von Hoek van Holland zur Biskaya Geleitschutz gaben, wurden von mehreren britischen Motortorpedobooten angegriffen. Nach einem Torpedotreffer brach die ILTIS auseinander und versank innerhalb von Minuten bei Boulogne. 115 Besatzungsmitglieder starben. Nur fünf Minuten später erhielt auch die SEEADLER einen Torpedotreffer von MTB 219. Das Boot sank und ging mit 85 Mann der Besatzung unter. Rettungsversuche der britischen Kräfte unterblieben. Herbeieilende deutsche Schnellboote retteten zwei Stunden später 33 Überlebende der ILTIS und einige der SEEADLER.


18.05.1447
Die Hanse erlässt Bestimmungen zum See- und Handelsrecht. Danach wird u. a. festgelegt, dass jedes Schiff über 200 NRT 20 bewaffnete Personen an Bord haben muss.


18.05.1982
Im Auftrag des Ministers für Hoch- und Fachschulwesen der DDR verleiht der Stellvertreter des Ministers, Professor Dr. G. Engel, der Offiziershochschule der Volksmarine „Karl Liebknecht“ das Diplomrecht. In drei Ausbildungsprofilen wird die militärische Hochschule künftig See-, Ingenieur- und Politoffiziere ausbilden, die die Schule mit dem ersten akademischen Grad verlassen können.


19.05.1872
In Wilhelmshaven erfolgt die Einweihung der evangelischen Marine-Garnisonskirche.


Juni

 


01.06.1952
Übernahme des Seezeichendienstes der DDR (alle Tonnenhöfe, Gebäude, Schiffe, Leuchtfeuer, schwimmende und feste Seezeichen) durch den SHD der DDR vom Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund (WSA) mit Wirkung vom 01.07.1952.


01.06.1957
Vizeadmiral Friedrich Ruge erster Inspekteur der Bundesmarine.


02.06.1852
Die erste deutsche Flotte, die während der bürgerlich-demokratischen Revolution 1848/49 entstand, wird aufgelöst. Die Dampffregatte BARBAROSSA und die Segelfregatte ECKERNFÖRDE kommen an Preußen, während der Rest der Flotte versteigert wird.


03.06.1887
Kaiser Wilhelm I. legt den Grundstein für den Nord-Ostsee-Kanal.


06.06.1897
Mit dem Auswanderergesetz soll der Auswandererverkehr sicherer und wirtschaftlicher gemacht werden.


18.06.1897
Kaiser Wilhelm II. ernennt Konteradmiral Tirpitz zum Staatssekretär des Reichsmarineamtes.


18.06.1972
Fidel Castro, Erster Sekretär des ZK der KP Kuba und Ministerpräsident Kubas, besucht in Begleitung von u.a. Konteradmiral Gustav Hesse, Chef des Stabes der Volksmarine, Einheiten der Volksmarine, u. a. an diesem Tag den Verband der 4. Flottille, Warnemünde – Hohe Düne.


18.06. – 23.06.1957
Erste nationale Flottenübung der Bundesmarine in der Ost- und Nordsee mit 60 Einheiten unter der Bezeichnung SEEWOLF.


24.06.1902
In der Elbemündung sank das deutsche Torpedoboot S 42 (145 t) nach einer Kollision mit dem britischen Frachter FIRSBY. Von den 16 Mann der Besatzung des Torpedobootes kamen fünf Mann ums Leben.


25.06.1867
Die preußische Kriegsmarine wird dem Norddeutschen Bund angeschlossen. Auf allen Schiffen des Bundes wird nunmehr die schwarz-weiß-rote Flagge als äußeres Symbol gehisst.


26.06.1992
Außerdienststellung des Tenders RHEIN.


28.06.2002
Als letzte Einheit der Klasse 394 wird das Binnenminensuchboot LORELEY außer Dienst gestellt.


30.06.1972
Auflösung des Minenlegergeschwaders der Bundesmarine in Flensburg.